600 Leads in 3 Monaten –
à 10 CHF pro Lead
Wie wir für ein Schweizer Asset-Management-Unternehmen 600 qualifizierte Leads in den Bereichen Vorsorge, Krankenkasse und Steuern generiert haben – mit einem CPL von unter 10 CHF.
Ein Schweizer Unternehmen im Bereich Asset Management und Finanzberatung wandte sich mit einer klaren Herausforderung an uns: Sie wollten qualifizierte Leads für ihre Beratungsdienstleistungen generieren – in den drei Kernbereichen Vorsorge (3. Säule / BVG), Krankenkasse und Steuern.
Das Budget war definiert, die Erwartung klar: messbarer ROI, skalierbar, kein Streuverlust. Was folgte, war eine der effizientesten Lead-Generierungs-Kampagnen, die wir je für einen Finanzdienstleister umgesetzt haben.
In dieser Case Study zeigen wir dir: Welche Strategie, welche Creatives und welche Funnel-Struktur hinter den Zahlen stecken.
Ausgangslage: Wo stand der Kunde vorher?
Vor der Zusammenarbeit mit eCreator hatte das Unternehmen bereits vereinzelt Meta-Ads geschaltet – mit mässigem Erfolg. Die wichtigsten Probleme:
Die eCreator-Strategie: Segmentierung statt Giesskanne
Unser Ansatz war klar: Drei Themen, drei separate Funnel, drei Zielgruppen. Kein Mischen, kein Kompromiss. Jeder potenzielle Kunde sieht genau das Creative und die Landingpage, die zu seinem spezifischen Pain-Point passt.
Ein 45-jähriger Angestellter, der über seine Vorsorgelücke nachdenkt, hat andere Ängste und Fragen als jemand, der 200 CHF pro Monat bei der Krankenkasse sparen will. Gleiche Botschaft für beide = schlechte Conversion. Separate Funnel = deutlich niedrigerer CPL.
Die drei Funnel im Überblick
Umsetzung: Die 3 Phasen in 12 Wochen
Vor dem ersten Franken Werbebudget: vollständiges Tracking-Setup. Meta Pixel + Conversions API (CAPI) via GTM Server-Side. GA4 mit Key Events (Lead-Formular, Kalender-Buchung, Danke-Seite). Deduplizierung konfiguriert, Match Rate auf 91 % gebracht. Erst nach dem Tracking-Audit haben wir die erste Kampagne aktiviert.
Für jedes der drei Themen: 4–6 initiale Creatives (Mix aus statischen Visuals und kurzen Video-Hooks, 6–15 Sek.). Drei separate Landingpages mit themenspezifischem Headline, Pain-Point-Ansprache, Social Proof und einem einzigen CTA (Termin buchen / Analyse anfordern). A/B-Test: Lead-Formular direkt auf Facebook vs. Landingpage mit Formular.
Nach Woche 5 lagen erste klare Gewinner vor. Budget wurde auf die performantesten Creatives und Zielgruppen verschoben. Jede Woche: 2–3 neue Creative-Varianten (neue Hooks, neue Visuals, neue Texte). Retargeting-Layer für Landingpage-Besucher ohne Conversion. Budget-Skalierung von initial 2.000 CHF/Monat auf 7.500 CHF/Monat in Woche 10 – bei stabilem CPL.
Was bei den Creatives funktioniert hat
Der grösste Hebel in dieser Kampagne waren nicht das Budget oder das Targeting – sondern die Creatives. Insbesondere drei Formate haben deutlich outperformt:
1. Pain-Point-Hooks (Video, 6 Sek.)
Eröffnung direkt mit dem Problem des Zuschauers: „Bezahlst du gerade zu viel für deine Krankenkasse?" oder „Hast du eine Vorsorgelücke – ohne es zu wissen?" Kein Marken-Intro, kein Logo, kein Aufwärmen. Direkt in den Schmerz – und sofort: kostenlose Analyse als Lösung.
2. Zahlen-basierte Static Ads
Einfache, klare Visuals mit einer konkreten Zahl: „Spare bis zu 800 CHF/Jahr bei der Krankenkasse" oder „3. Säule: So sparst du bis zu 7.056 CHF Steuern." Keine abstrakten Claims – konkrete Franken-Beträge funktionieren im Finanzbereich besonders gut.
3. Social-Proof-Creatives
Screenshots von echten Kundenbeispielen (anonymisiert): „Familie aus Zürich spart 1.200 CHF/Jahr durch Kassenwechsel." Einfaches Layout, handgeschriebener Stil. Authentizität schlägt Hochglanz im Finanzbereich.
Vorsorge: Video-Hook mit Zahlen (Vorsorgelücken-Rechner) · Krankenkasse: Static Ad mit Spar-Betrag · Steuern: Social-Proof-Creative mit anonymisiertem Kundenbeispiel
Die Ergebnisse nach 3 Monaten
Die 5 wichtigsten Learnings aus dieser Kampagne
- ✓ Segmentierung schlägt Budget: Drei separate Funnel statt einer generischen Kampagne war der grösste Hebel. Der CPL sank allein durch die Segmentierung um ca. 40 %.
- ✓ Tracking zuerst: Ohne sauberes Tracking keine Optimierung. Die 2 Wochen Setup-Zeit am Anfang haben sich durch niedrigeren CPL über die gesamte Kampagnenlaufzeit mehr als ausgezahlt.
- ✓ Konkrete Zahlen in Creatives: „Spare bis zu 800 CHF" funktioniert 3× besser als „Optimiere deine Krankenkassenkosten". Im Finanzbereich gilt: Franken-Beträge statt abstrakte Claims.
- ✓ Wöchentliches Creative-Testing: Die besten Creatives degradieren nach 2–3 Wochen (Creative Fatigue). Wer wöchentlich neue Varianten testet, hält den CPL stabil – auch bei Budget-Skalierung.
- ✓ Landingpage schlägt Lead-Ad: Im Finanzbereich konvertierte eine dedizierte Landingpage mit Vertrauenselementen (Testimonials, Datenschutz-Hinweis, kein Verkauf, nur Beratung) besser als das native Meta Lead-Formular.
„Wir hatten vorher das Gefühl, Geld zu verbrennen, ohne zu wissen warum. Mit eCreator wissen wir heute exakt, welches Creative, welches Thema und welche Zielgruppe unsere besten Leads bringt."
Warum funktioniert das im Finanzbereich so gut?
Finanzdienstleistungen haben einen entscheidenden Vorteil für Performance-Marketing: Der Schmerz ist konkret und messbar.
Menschen wissen, dass sie zu viel für die Krankenkasse zahlen, dass sie eine Vorsorgelücke haben könnten oder dass sie Steuern sparen könnten – sie haben nur noch niemanden gefunden, der ihnen konkret hilft. Das macht die Ansprache einfach: Zeige den Schmerz, biete die Lösung, baue Vertrauen.
Richtiger Schmerz (Vorsorge / KK / Steuern) + konkreter Nutzen (CHF-Betrag) + niedriger Einstieg (kostenlose Analyse, kein Verkauf) + sauberes Tracking = CPL unter 10 CHF
Fazit: Was du aus dieser Case Study mitnehmen kannst
Diese Kampagne zeigt: Mit der richtigen Strategie lassen sich auch in einem erklärungsbedürftigen Bereich wie Finanzdienstleistungen hochvolumige Leads zu niedrigen Kosten generieren.
Die drei Erfolgsfaktoren auf einen Blick:
- ✓ Segmentierung: Pro Thema ein eigener Funnel – nie alle Zielgruppen in einen Topf
- ✓ Tracking-First: Zuerst das Fundament legen, dann skalieren
- ✓ Wöchentliches Creative-Testing: Der Algorithmus braucht frische Signale – jede Woche
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