Google AdsRatgeber
Was kostet Google Ads in der Schweiz? So entsteht der Preis pro Klick.
Wie Google Ads abrechnet, wie der Klickpreis in der Auktion entsteht, was das Tagesbudget wirklich bedeutet und wie du die Kosten pro Anfrage realistisch planst.
Kurz gesagt
Bei Google Ads in der Suche bezahlst du pro Klick, und den Preis bestimmt eine Auktion bei jeder einzelnen Suche: Gebot, Qualität von Anzeige und Landingpage, Wettbewerb und Kontext entscheiden. Ein Mindestbudget gibt es nicht. Verlässliche Schweizer Durchschnittspreise pro Klick gibt es auch nicht; eine Schätzung für deine Begriffe liefert der Keyword-Planer von Google. Planen solltest du rückwärts: Was darf eine Anfrage kosten, damit sich ein Auftrag lohnt?
«Was kostet Google Ads?» Die ehrliche Antwort beginnt mit einer Gegenfrage: wofür genau? Den Preis pro Klick legt nicht Google fest und auch keine Agentur, sondern eine Auktion. Wie viel du am Ende ausgibst, bestimmst du selbst über das Budget. Und ob sich das lohnt, entscheidet etwas, das in keiner Preisliste steht: wie viele Klicks zu Anfragen werden.
Dieser Ratgeber erklärt, wie Google abrechnet, wie der Klickpreis entsteht, was das Tagesbudget wirklich bedeutet und wie du deine Kosten pro Anfrage planst. Alle Regeln stammen aus der Google Ads-Hilfe.
Wie Google Ads abrechnet
Bei Suchkampagnen bezahlst du in der Regel pro Klick. Das Modell heisst Cost-per-Click, kurz CPC, oder Pay-per-Click. Erscheint deine Anzeige, ohne dass jemand klickt, kostet das nichts. Mit dem maximalen CPC legst du fest, wie viel ein Klick höchstens kosten darf. Nicht jede Kampagnenart rechnet so ab: Bei Display-Kampagnen kann zum Beispiel pro tausend sichtbare Einblendungen bezahlt werden.
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Wie der Klickpreis entsteht
Für jede Suche auf Google läuft eine Auktion. Sie entscheidet, ob deine Anzeige erscheint und an welcher Position. Den Ausschlag gibt der Anzeigenrang. Google nennt dafür unter anderem diese Faktoren, ohne zu verraten, wie stark welcher zählt:
So entsteht der Preis
Suche
Jemand sucht nach einem Begriff, für den du ein Keyword hinterlegt hast.
Auktion
Alle passenden Anzeigen treten gegeneinander an, bei jeder Suche neu.
Anzeigenrang
Gebot, Qualität von Anzeige und Landingpage, Schwellenwerte, Wettbewerb und Kontext der Suche wie Standort und Gerät.
Klickpreis
Du zahlst höchstens, was nötig ist, um die Schwelle zu erreichen und den Mitbewerber direkt unter dir zu überbieten.
Daraus folgen drei Dinge, die für dein Budget wichtig sind. Erstens liegt der tatsächliche Klickpreis meist unter deinem Höchstgebot, manchmal deutlich. Zweitens kosten Plätze über den Suchergebnissen in der Regel mehr als Plätze darunter, weil dort höhere Schwellen gelten. Drittens kann Relevanz Geld sparen: Mit passenden Keywords und Anzeigen ist laut Google eine bessere Position zu geringeren Kosten möglich.
Tagesbudget: was du einstellst und was Google ausgibt
Das Tagesbudget ist kein festes Tageslimit, sondern ein Durchschnitt über den Monat. Google verteilt die Ausgaben auf Tage mit besseren Chancen und gibt an manchen Tagen weniger, an anderen mehr aus. Bei den meisten Kampagnen gilt: An einem einzelnen Tag höchstens das Doppelte, im ganzen Monat höchstens das 30,4-Fache des Tagesbudgets, also 365 Tage geteilt durch 12 Monate. Gibt Google mehr aus, schreibt es den Betrag gut.
Google selbst rät, klein anzufangen und das Konto nach einem neuen Budget anfangs täglich anzusehen. Wer ein Monatsbudget im Kopf hat, teilt es durch 30,4 und erhält das Tagesbudget.
Was ein Klick in der Schweiz kostet
Verlässliche, öffentliche Durchschnittswerte für Klickpreise in der Schweiz gibt es nicht. Zahlen, die im Netz kursieren, stammen meist aus anderen Ländern, aus Tools ohne offene Methodik oder von Anbietern, die etwas verkaufen. Ein Durchschnitt über alle Branchen würde dir ohnehin wenig sagen: Ein Notfall-Sanitär in Zürich und ein Treuhänder im Thurgau bieten in völlig unterschiedlichen Auktionen.
Besser ist eine Schätzung für deine eigenen Begriffe. Der Keyword-Planer (öffnet in neuem Tab) von Google zeigt dafür Suchvolumen und Gebotsbereiche für deine Region. Wichtig beim Lesen:
- Die Gebotsbereiche «für obere Positionen» sind Annäherungen an das 20. und 80. Perzentil der Gebote, die Werbetreibende in den letzten 30 Tagen für Plätze oben auf der ersten Seite bezahlt haben. Es sind Gebote, nicht deine tatsächlichen Klickpreise.
- Prognosen sind Schätzungen. Die Leistung hängt laut Google unter anderem von Gebot, Budget, Anzeigenqualität, Region, Angebot und dem Verhalten deiner Kundschaft ab.
- Den vollen Keyword-Planer gibt es erst, wenn das Google Ads-Konto mit Zahlungsangaben eingerichtet ist.
Rückwärts rechnen: Was darf eine Anfrage kosten?
Der Klickpreis allein sagt wenig. Ein Klick für 8 Franken kann günstig sein, wenn jeder fünfte Besucher anfragt. Ein Klick für 2 Franken ist teuer, wenn niemand anfragt. Rechne deshalb mit den Kosten pro Anfrage und vergleiche sie mit dem, was eine Anfrage für dein Geschäft wert ist. Wie du diesen Wert bestimmst, zeigt der Ratgeber Performance Ads mit kleinem Budget.
Die Rechnung zeigt auch, wo die Hebel liegen: Ein tieferer Klickpreis hilft, eine bessere Landingpage hilft oft mehr. Verdoppelt sich die Anfragequote, halbieren sich die Kosten pro Anfrage, ohne dass ein Franken mehr in Werbung fliesst. Mit deinen eigenen Zahlen rechnest du im Potenzialrechner.
Wo Budget versickert
- Falsche Suchbegriffe. Ein Keyword ist das, was du hinterlegst. Ein Suchbegriff ist das, was Menschen tatsächlich eintippen. Der Bericht zu Suchbegriffen zeigt, welche Suchen deine Anzeigen ausgelöst haben. Begriffe mit sehr wenigen Suchen fehlen dort allerdings aus Datenschutzgründen.
- Keine auszuschliessenden Keywords. Damit verhinderst du Anzeigen bei unpassenden Suchen. Googles eigenes Beispiel: Ein Händler für den VW Golf schliesst «golfschläger» und «golfplätze» aus. Synonyme sowie Einzahl und Mehrzahl musst du selbst ergänzen. Zu viele Ausschlüsse kosten allerdings Reichweite.
- Die Startseite als Ziel. Wer «Gipser Thalwil Offerte» sucht, will auf einer Seite landen, die genau das anbietet, mit Offertanfrage. Eine allgemeine Startseite kostet Anfragen.
- Kein sauberes Tracking. Ohne gemessene Anfragen optimiert Google auf Klicks statt auf Kundschaft. Wie das geht, steht im Artikel Ohne sauberes Tracking verbrennst du Werbebudget.
- Zu frühe Urteile. Nach einer Änderung der Gebotsstrategie empfiehlt Google, mindestens zwei Wochen zu warten, bevor man die Leistung bewertet.
Was neben dem Werbebudget dazukommt
| Kostenart | Wofür | Wann |
|---|---|---|
| Werbebudget | Geht direkt an Google, für Klicks | Laufend, du legst es fest |
| Betreuung | Keywords, Anzeigen, Ausschlüsse, Gebote, Auswertung | Laufend, je nach Anbieter |
| Landingpage | Eine Seite pro Angebot, die zur Suche passt | Einmalig, danach Anpassungen |
| Tracking | Anfragen und Anrufe messen, an Google Ads zurückmelden | Einmalig einrichten, regelmässig testen |
Als Richtwert für saubere Tests empfehlen wir bei Anzeigen allgemein 3'000 bis 6'000 Franken Werbebudget pro Monat. Bei Google Ads in der Suche setzt allerdings das Suchvolumen die Grenze: Suchen nur wenige Menschen nach deinem Angebot, kannst du mit mehr Geld nicht mehr Anfragen kaufen. Dann ist Meta Ads oft der bessere Start.
Was Google Ads für dein Angebot realistisch bringen kann, klären wir im Strategie-Call: 30 Minuten, kostenlos.
Das Wichtigste in Kürze
- Google rechnet bei Suchkampagnen pro Klick ab. Der Preis entsteht in einer Auktion, die bei jeder Suche neu läuft.
- Der tatsächliche Klickpreis liegt meist unter deinem Höchstgebot. Gute Anzeigen und Landingpages können Kosten senken.
- Das Tagesbudget ist ein Durchschnitt: An einem Tag kann Google bis zum Doppelten ausgeben, im Monat höchstens das 30,4-Fache.
- Seriöse Schweizer Durchschnittspreise pro Klick gibt es nicht. Der Keyword-Planer zeigt Gebotsbereiche für deine Begriffe und Region.
- Zum Werbebudget kommen Betreuung, Landingpage und Tracking. Plane mit Kosten pro Anfrage, nicht mit Kosten pro Klick.
Häufige Fragen
Was kostet ein Klick bei Google Ads in der Schweiz?
Das hängt von Begriff, Region, Wettbewerb und Qualität ab, der Preis entsteht bei jeder Suche in einer Auktion. Verlässliche öffentliche Durchschnittswerte für die Schweiz gibt es nicht. Eine Schätzung für deine Begriffe liefert der Keyword-Planer von Google.
Gibt es bei Google Ads ein Mindestbudget?
Nein. Google schreibt keine Mindestausgaben vor, du legst das Budget selbst fest. Damit eine Kampagne genug Daten sammelt, sollte das Budget aber zu deinen Klickpreisen und Zielen passen.
Kann Google mehr als mein Tagesbudget ausgeben?
Ja, an einzelnen Tagen bei den meisten Kampagnen bis zum Doppelten. Im Monat berechnet Google aber höchstens das 30,4-Fache des durchschnittlichen Tagesbudgets. Was darüber hinaus ausgeliefert wird, schreibt Google gut.
Beeinflusst der Qualitätsfaktor meinen Klickpreis?
Nicht direkt. Der Qualitätsfaktor ist laut Google ein Diagnosewert und fliesst nicht in die Auktion ein. In die Auktion fliesst die Qualität von Anzeige und Landingpage im Moment der Suche ein, und die kann den Klickpreis senken.
Quellen
Geprüft am 07.10.2026
- 01Google Ads-Hilfe: Cost-per-Click (CPC), Definitionsupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 02Google Ads-Hilfe: Auktionensupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 03Google Ads-Hilfe: Anzeigenrang, Definitionsupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 04Google Ads-Hilfe: Tatsächlicher Cost-per-Clicksupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 05Google Ads-Hilfe: Qualitätsfaktor für Suchkampagnensupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 06Google Ads-Hilfe: Google Ads, Definition (keine Mindestausgaben)support.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 07Google Ads-Hilfe: Durchschnittliche Tagesbudgetssupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 08Google Ads-Hilfe: Ausgaben in Google Ads verwaltensupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 09Google Ads-Hilfe: Gebot und Budget festlegensupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 10Google Ads-Hilfe: Keyword-Planersupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 11Google Ads Help: About Keyword Planner forecastssupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 12Google Ads-Hilfe: Bericht zu Suchbegriffensupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 13Google Ads-Hilfe: Auszuschliessende Keywordssupport.google.com (öffnet in neuem Tab)
- 14Google: Gebote mit Smart Bidding optimierenbusiness.google.com (öffnet in neuem Tab)


